Direkt zum Inhalt springen
FiBu · Belegdaten · Übergaben

Eine FiBu-Schnittstelle ist nur so gut wie die Belegdaten davor.

Belege klären. Zahlungen zuordnen. Export prüfbar machen.

Buchhaltungsübergaben funktionieren nur zuverlässig, wenn Belege, Zahlungen, Steuerdaten, Kundendaten und Exportlogik zusammenpassen. Wir unterstützen technisch bei Prüfung, Datenqualität und Prozessabstimmung im JTL-Umfeld.

Für Einzelunternehmer, Händler, Marken und Unternehmen im stationären wie im Onlinehandel – deutschlandweit, im DACH-Raum und in Europa. Steuerliche Vorgaben bleiben bei Ihren Beratern.

Vor dem Export kommt die Klärung

Bevor Daten in die Buchhaltung laufen, klären wir, welche Belege wo entstehen, wer sie freigibt und welches Zielsystem sie erhält.

01Belege sichtenRechnungen, Gutschriften, Storni, Pflichtdaten
02Zahlungen zuordnenZahlungsdienstleister, Marktplätze, Abgleich
03Export prüfenFormat, Zielsystem, Fehlerliste, Wiederholung
Worum es geht

FiBu-Übergaben scheitern selten an der Schnittstelle, sondern an den Daten davor.

FiBu-Prozesse werden oft erst beachtet, wenn der Monatsabschluss stockt. Dann fehlen Belege, Exportdateien enthalten unplausible Werte oder Buchhaltung und Shopteam sprechen über unterschiedliche Datenausschnitte. Die Schnittstelle wirkt dann wie das Problem, obwohl die Ursache meist früher liegt.

Im JTL-Umfeld hängen FiBu-Prozesse an Aufträgen, Rechnungen, Gutschriften, Zahlungen, Steuerdaten, Kundendaten, Versandkosten, Marktplatzinformationen und Zahlungsdienstleistern. Eine technische Übergabe kann diese Daten nur transportieren. Ob sie fachlich richtig sind, muss vorher definiert und geprüft werden.

Belegarten sauber trennen

Rechnungen, Gutschriften, Storni und Sammelbelege werden vor dem Export auf Pflichtdaten geprüft, damit die Buchhaltung nicht nacharbeiten muss.

Zahlungen dem Prozess zuordnen

Zahlungsdaten aus Shop, Marktplatz und Zahlungsdienstleistern werden nicht blind übernommen, sondern ihrem Vorgang und ihrem Zahlweg zugeordnet.

Steuerdaten fachlich verankern

Steuersystematik, Konten und Belegarten sind eine fachliche Vorgabe. Wir bereiten sie technisch vor, dokumentieren sie und übertragen sie in den Ablauf.

Exportformate klären

Welches Zielsystem erhält die Daten, welche Felder sind Pflicht, welches Format wird erwartet – das legen wir fest, bevor der erste Export läuft.

Fehler sichtbar machen

Fehlgeschlagene oder unvollständige Exporte erzeugen eine nachvollziehbare Aufgabenliste – nicht erst beim Abschluss, sondern im Alltag.

Marktplätze mit eigenen Regeln

Marktplatzaufträge liefern Daten oft anders. Sie bekommen eigene Prüfregeln, damit Provisionen, Zahlwege und Belege korrekt in die FiBu wandern.

Von der Bestellung bis zur Buchung als ein Übergabeweg.

Belege, Zahlungen und Steuerdaten entstehen an verschiedenen Stellen. Erst wenn sie geordnet und geprüft im Zielsystem ankommen, wird die Übergabe im Alltag verlässlich.

Verkauf
Auftrag & Beleg
Shop, Marktplatz, POS, Rechnung, Gutschrift
Zahlung
Eingang & Abgleich
Zahlungsdienstleister, Zahlweg, Zuordnung
Prüfung
Pflichtdaten & Regeln
Belegarten, Steuerdaten, Fehlerliste
JTL-Wawi als Belegquelle

Aufträge, Rechnungen, Gutschriften, Zahlungen und Status liegen in JTL-Wawi. Von dort geht es geordnet weiter in Richtung Buchhaltung – als Export, über eine Schnittstelle oder mit einem offiziellen JTL-Produkt.

BelegdatenZahlungsabgleichDATEV-ZielExportlogikPrüfregeln
Weg
Standard oder Individuell
Konfiguration, vorhandene Schnittstelle, Ergänzung
JTL-Produkt
Finance powered by JERA
Offizielles JTL-Angebot für den FiBu-Bereich
Ziel
Buchhaltung & Beratung
Kontierung, Freigabe, Rückmeldung
Unser Vorgehen

Erst klären, dann exportieren – mit echten Testfällen.

Wir beginnen mit einer Übersicht: Welche Belege entstehen wo? Welche Zahlungen laufen über welche Anbieter? Welche Daten braucht das Zielsystem und welche Felder sind Pflicht? Danach entscheiden wir gemeinsam, ob Konfiguration, Datenbereinigung, eine vorhandene Schnittstelle oder eine individuelle Ergänzung nötig ist. So viel Standard wie möglich, so viel Individuelles wie nötig.

Fachliche Vorgaben kommen dabei von Ihnen und Ihrer Buchhaltung oder Steuerberatung: Kontierung, Belegarten, Steuersystematik und Exportformate. Wir stellen bbfdesign nicht als Hersteller einer offiziellen JTL-FiBu-Lösung dar. Für den FiBu-Bereich gibt es mit JTL Finance powered by JERA ein eigenes JTL-Produkt. Unsere Rolle liegt darin, einzuordnen, einzurichten, zu konfigurieren, zu prüfen und bei Bedarf ergänzende Exporte oder Prüfprozesse zu entwickeln.

In der Umsetzung arbeiten wir mit Testfällen. Ein normaler Shopauftrag, ein Marktplatzauftrag, eine Gutschrift, ein stornierter Auftrag und ein Fall mit abweichender Zahlung zeigen oft schneller als lange Tabellen, ob die Übergabe belastbar ist. Diese Testfälle dokumentieren wir, damit spätere Änderungen an Shop, Zahlungsanbieter oder Buchhaltungsziel den Export nicht unbemerkt beschädigen.

Bestandsaufnahme

Belege, Zahlwege, Zielsystem und Pflichtfelder werden aufgenommen und offene Punkte benannt.

Einrichtung

Standardweg, Konfiguration oder ergänzende Schnittstelle werden nach fachlicher Vorgabe umgesetzt.

Prüfung & Übergabe

Testfälle, Prüfberichte und Fehlerlisten machen den Export im Alltag kontrollierbar.

Häufige Fragen

Fragen zur FiBu-Übergabe.

Entwickelt bbfdesign eine eigene FiBu-Schnittstelle für JTL?

Für den FiBu-Bereich gibt es mit JTL Finance powered by JERA ein offizielles JTL-Produkt. Wir stellen bbfdesign nicht als Hersteller einer solchen Lösung dar. Unsere Aufgabe ist es, Ihre Belegdaten und Prozesse einzuordnen, die passende Übergabe einzurichten und zu konfigurieren, den Export zu prüfen und bei Bedarf ergänzende Exporte, Prüfprozesse oder Web-GUIs zu entwickeln.

Kann bbfdesign Daten für DATEV oder die Buchhaltung bereitstellen?

Ja, technisch begleiten wir die Aufbereitung und den Export von Beleg- und Zahlungsdaten in Richtung Buchhaltung. Welche Konten, Belegarten und Steuersystematik dabei gelten, ist eine fachliche Vorgabe Ihrer Buchhaltung oder Steuerberatung. Wir setzen diese Vorgaben technisch um, dokumentieren sie und machen den Export nachvollziehbar.

Warum ist der Zahlungsabgleich so oft die Schwachstelle?

Zahlungen kommen aus Shop, Marktplätzen, POS und verschiedenen Zahlungsdienstleistern, jeweils mit eigenem Zahlweg, eigenen Gebühren und eigenem Zeitpunkt. Werden diese Daten ungeprüft übernommen, passen Beleg und Zahlung nicht zusammen. Deshalb ordnen wir jede Zahlung ihrem Vorgang und Zahlweg zu, bevor sie in die Übergabe geht.

Was passiert mit fehlerhaften oder unvollständigen Exporten?

Fehlgeschlagene oder unvollständige Übergaben sollen nicht erst beim Monatsabschluss auffallen. Wir richten Prüfregeln und Fehlerlisten so ein, dass offene Belege und unplausible Werte im Alltag sichtbar werden und gezielt nachgearbeitet werden können.

Für wen ist das gedacht – nur für große Händler?

Nein. Das reicht vom Einzelunternehmer über Händler und Marken bis zum größeren Unternehmen, im stationären wie im Onlinehandel. Sobald Belege, Zahlungen und Steuerdaten regelmäßig von Hand nachbearbeitet werden oder über mehrere Kanäle verkauft wird, lohnt sich eine geprüfte Übergabe. Wir arbeiten deutschlandweit, im DACH-Raum und in Europa.

Bleibt die Lösung updatefähig, wenn etwas ergänzt wird?

Ja. Ergänzende Anforderungen lösen wir über Schnittstellen, Web-GUIs oder Plugins, die sauber vom Standard und vom offiziellen JTL-Produkt abgegrenzt sind. So bleiben JTL-Wawi und die Buchhaltungsübergabe aktualisierbar und wachsen mit Ihrem Handel mit.

Soll die Buchhaltungsübergabe endlich prüfbar sein?

Dann sehen wir uns Belege, Zahlwege, Steuerdaten und Ihr Zielsystem an und klären, welcher Weg zwischen Standard und individueller Ergänzung wirklich passt.